Der Vestische Künstlerbund

 

… ist eine Vereinigung von derzeit  45 Künstlerinnen und Künstlern, die im Vest Recklinghausen geboren oder tätig sind. Seine  Mitglieder leben  im Kreis Recklinghausen und Gelsenkirchen aber auch in Berlin und anderen Regionen der Republik.

Die  Anfänge des Vestischen Künstlerbundes e.V. gehen auf den Beginn der 50er Jahre zurück, als sich Künstler aus der Region in enger Anlehnung an den Recklinghäuser Kunstbunker (heute Kunsthalle Recklinghausen)  zusammenschlossen – nicht um gemeinsam eine bestimmte Kunstrichtung

zu verfolgen, sondern um sich gegenseitig auszutauschen, zu inspirieren und voranzutreiben und die Bildende Kunst im öffentlichen Leben des Vestes Recklinghausen fest zu verankern. Dem fühlt sich der Künstlerbund bis heute verpflichtet.

 

Hauptdomizil des VKB ist das Kutscherhaus im Recklinghäuser Willy-Brandt-Park. Dort finden zweimal im Jahr Gemeinschaftsausstellungen, aber auch Ausstellungen einzelner  Mitglieder statt. Darüber hinaus realisiert der VKB  immer wieder Ausstellungsprojekte an anderen Orten, darunter Recklinghausens Partnerstadt Dordrecht, mit deren Künstlerschaft es einen regen Austausch gibt, und beteiligt  sich mit eigenen Positionen an den bedeutenden Kunstprojekten dieser Region wie der Emscherkunst in 2016 und dem Abschied von der Steinkohle in 2018.

 

In seiner Herbstausstellung vergibt der Künstlerbund außerdem alljährlich den mit 1500 Euro dotierten „Preis des Vestischen Künstlerbundes“.

 

Über die Aufnahme in den Vestischen Künstlerbund entscheidet eine Jury – unter anderem anhand einer von Bewerbern einzureichenden Mappe mit aussagekräftigen Abbildungen  ihrer Arbeiten. Die  Geschäftsstelle des Vestischen Künstlerbundes befindet sich in der Kunsthalle Recklinghausen.